Prävention ist ein expertengeleitetes Instrument zur individuellen Verhaltensbeeinflussung. Mit dem Bezug zu Krankheiten zielt Prävention auf die Vorbeugung bzw. Verhütung von Krankheiten (Primärprävention), auf die Früherkennung von Krankheitsentstehungen (Sekundärprävention) sowie auf die Verhinderung von Rückfällen bzw. von Chronifizierungen von Krankheiten (Tertiärprävention). An Risikofaktoren orientierte Impfungen, Aufklärungen und Reihenuntersuchungen (z.B. Kariesprophylaxe) bilden ‚klassische’ Mittel der Prävention. Mit der Erweiterung der risikoorientierten Verhaltensprävention in Richtung einer ressourcenorientierten Verhältnisprävention, z.B. in Form des Arbeitsschutzes (u.a. durch Schulwegsicherung, Unfallverhütung oder Ergonomie), werden fließende Übergänge zur Gesundheitsförderung gebildet.
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)